regio pro

Regionale Fachkräftesicherung

Bedingt durch den demografischen Wandel wird es in Zukunft zu einer Alterung der (Erwerbs-)Bevölkerung und zu einem Rückgang des Erwerbspersonenpotentials kommen. Dies kann zur Folge haben, dass zukünftig für immer mehr Unternehmen Probleme bei der Rekrutierung geeigneter Fachkräfte bestehen werden. Allerdings ist zu erwarten, dass diese Probleme nicht in allen Regionen Hessens gleichermaßen auftauchen werden, weil die demografische Entwicklung in Hessens Regionen unterschiedlich verläuft: Während die FachkräftesicherungBevölkerung in urbanen Räumen voraussichtlich auch zukünftig vorerst wachsen wird, ist in einigen ländlichen Regionen Hessens schon seit einigen Jahren einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Die hessischen Regionen sind also in unterschiedlichem Maße vom demografischen Wandel betroffen. Deshalb müssen die Regionen auch mit einem unterschiedlich hohen Rückgang der den Unternehmen vor Ort zur Verfügung stehenden Arbeits- und Fachkräfte rechnen. Gravierende Unterschiede in der Wirtschafts- und Infrastruktur der einzelnen Regionen intensivieren die Probleme in ländlichen Regionen.

Dies erfordert regionale Lösungen für eine sich voraussichtlich verstärkende Fachkräfteproblematik: Die regionale Fachkräftesicherung sollte die wirtschaftlichen, demografischen, infrastrukturellen und politischen Begebenheiten vor Ort zur Kenntnis nehmen und darauf aufbauend regionale Lösungen finden, die von möglichst allen Akteuren vor Ort mitgetragen werden. Am Anfang dieses Prozesses steht die Generierung von Informationen über Berufe und Branchen, bei denen Engpässe oder gar ein Mangel an geeigneten Arbeitskräften zu erwarten sind: Genau hier setzt regio pro an, in dem es allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen vorlegt und auf Potentiale zur Deckung von künftigen Fachkräftebedarfen hinweist.